Schutzkonzept

  1. Alle verantwortlichen Mitarbeiter (sowohl im Bereich der Jungen Generation und 316grad wie auch in anderen Bereichen, also Älteste, Diakone, etc.) unterschreiben den Verhaltenskodex zum Schutz vor Missbrauch und Gewalt gegenüber Kinder und Jugendlicher.

  2. Dieser Verhaltenskodex ist in der Gemeinde bekannt und an einer gut sichtbaren Stelle ausgehängt.

  3. In Mitarbeitergesprächen und vor allem bei Gesprächen zur Einführung von neuen Mitarbeitern im Bereich der Jungen Generation und 316grad wird der Schutz des Kindeswohles thematisiert und der Verhaltenskodex nicht nur unterschrieben, sondern auch durchgesprochen. Jeder Mitarbeiter in diesem Bereich erhält die Broschüre „Schützen und Begleiten“.

  4. Alle Mitarbeiter, die aufgrund Ihrer Aufgaben ein polizeiliches Führungszeugnis benötigen, beantragen dieses und legen es ihrem jeweiligen Arbeitsbereichsleiter bzw. der zuständigen Person für die Stammdatenverwaltung innerhalb von 3 Monaten vor.

  5. Kinder und Jugendliche werden über ihr Recht auf Achtung der persönlichen Grenzen informiert und wissen um die Hilfsstrukturen. Dies geschieht in altersgemäßen Angeboten in den unterschiedlichen Gruppen.

  6. Mitarbeiter werden durch Schulungsangebote zum Thema „Schutz vor Gewalt und Missbrauch“ fortgebildet und mit dem Thema konfrontiert.

  7. Die Gemeinde verfügt über zwei Vertrauenspersonen (Jörg Schofer, Christine Leu), die in der Gemeinde bekannt sind und an die sich Kinder und Jugendliche, Eltern und Mitarbeiter und alle Besucher der Gemeinde in Fällen der Vermutung von sexueller Gewalt wenden können.

  8. Die Gemeindeleitung und die Vertrauenspersonen verfügen über einen Notfallplan, der das Vorgehen im Falle eines Verdachtes auf sexuellen Missbrauch regelt.

  9. Die Gemeinde kennt Beratungsstellen gegen sexuellen Missbrauch, kennt Namen von „insoweit erfahrenen Fachkräften“, kennt die Ansprechperson im zuständigen Jugendamt und arbeitet mit ihnen zusammen.

  10. Im Rahmen vom persönlichen Verteilen von den Flyern “Sichere Gemeinde” wird über das Thema sexuelle Gewalt mit den Eltern gesprochen und Hilfsangebote vorgestellt.

 

Stand. 02.04.2020